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Alles aus München
30 Artikel: Stadtteil-Guides, erklärte Behandlungen, Ratgeber und Saisonales.
Stadtteil-Guide

Sendling: Waxing-Termine gehören in den Haarzyklus, nicht in den Kalender
Im pragmatischsten Viertel der Stadt wird effizient gebucht. Nur richtet sich das Ergebnis nicht nach dem Terminplan, sondern nach der Wachstumsphase.

Lehel: Gesichtsmassage ist eine Technik, kein Beiwerk
Im leisesten Viertel der Innenstadt arbeiten Hände statt Geräte. Was dabei geschieht, folgt der Anatomie des Lymphsystems, nicht dem Wohlgefühl.

Glockenbachviertel: Brauen nach Knochenbau statt nach Trend
Im offensten Viertel der Stadt denken die Studios Brauen ohne Geschlechterschublade. Der bessere Maßstab liegt ohnehin unter der Haut.

Haidhausen: Gel oder Acryl ist die falsche Frage
Im Franzosenviertel sitzen die kleinen Studios dicht an dicht. Was am Ende zählt, ist nicht das Material, sondern was mit dem Naturnagel darunter passiert.

Schwabing: warum die Haarfarbe im Salon stimmt und draußen nicht
Hohe Altbauräume, Nordlicht, Spotbeleuchtung über dem Stuhl. Die Farbe, die Sie im Spiegel sehen, ist auch eine Frage der Lichtquelle.

Maxvorstadt: der Schnitt, der lange Intervalle aushält
Zwischen Pinakotheken und Hörsälen wird der Friseurtermin gestreckt, bis die Form kippt. Es gibt Schnitte, die das mitmachen und solche, die es nie tun.

Bogenhausen und die klassische Kabine: was eine Gesichtsbehandlung wirklich leistet
Zwischen Geräteversprechen und Villenruhe hält sich in Bogenhausen eine Behandlungsform, die ihre Wirkung der Reihenfolge verdankt, nicht der Technik.
Behandlung erklärt

Laser-Haarentfernung erklärt: Bräune ist hier kein Detail, sondern Physik
Gletscher im Frühjahr, Isar im Sommer. Wer fast ganzjährig Farbe hat, muss die Terminplanung anders angehen als in einer Stadt ohne Berge.

Fruchtsäurepeeling erklärt: eine Entscheidung, die am Kalender hängt
Firnschnee im Frühjahr, Isar im Sommer. In München ist Sonne meiden keine Fußnote, sondern der Grund, einen Peeling-Termin zu verschieben.

Kryolipolyse erklärt: was Kälte am Fettgewebe tatsächlich macht
In Bogenhausen wird apparative Kosmetik leise verkauft, als Selbstverständlichkeit. Umso mehr lohnt eine nüchterne Erklärung des Verfahrens.

Lash Lift erklärt: Dauerwellenchemie für einen Tag ohne Spiegel
Hitze im Zelt, Staub, zwölf Stunden ohne Gelegenheit nachzuziehen. Ein Wiesn-Tag ist der härteste Test für alles, was am Auge sitzt.

Balayage erklärt: das Blond muss offen und geflochten funktionieren
Sobald das Haar zum Kranz gelegt wird, dreht sich jede Strähne und zeigt, wo der Freihandauftrag saß. In München ist das ein Platzierungsproblem.

Microneedling erklärt: warum das Timing in München über das Ergebnis entscheidet
Nach der Behandlung ist die Haut über Wochen lichtempfindlich. In einer Stadt, in der man am Wochenende auf zweitausend Metern steht, ist das kein Detail.

Hydrafacial erklärt: Absaugen und Auffüllen im selben Handgriff
Föhnluft und Höhenlage entziehen der Haut Wasser. Genau in diese Lücke stößt ein Verfahren, das gern als Wunder verkauft und als Peeling missverstanden wird.
Trend & Saison

Der Tag danach, mehrmals: Regeneration nach langen Trachtentagen
Straff geflochtenes Haar, wasserfestes Make-up, Zeltluft und wenig Schlaf, und dann machen die üblichen Reflexe alles schlimmer.

Wiesn-Make-up: geschminkt wird für zwölf Stunden, nicht für den Spiegel
Zelthitze, Gedränge, Staub und kein Spiegel in Reichweite. Unter diesen Bedingungen entscheidet die Auswahl, nicht die Sorgfalt beim Auftragen.

Wiesn-Frisuren: welcher Look zu welchem Haar tatsächlich passt
Die Frisur wird nach Bild ausgesucht und nicht nach Haardichte, Länge und Tragedauer. Deshalb kippt sie nach vier Stunden.

Föhntag: warum Haar und Haut sich plötzlich anders verhalten
Die Alpenkette steht gestochen scharf am Horizont, die Luft ist warm und trocken und die Pflege, die sonst funktioniert, funktioniert heute nicht.

Alpensonne im Winter: warum die Haut im Februar mehr abbekommt
Um sieben am Bahnsteig, um zwölf auf zweitausend Metern im Schnee. Sonnenschutz gilt als Sommerthema, und ist im Winter die dringlichere Frage.
Ratgeber

Flechten lernen: die Techniken, die in München Gebrauchswissen sind
Französisch, holländisch, Fischgräte, Umlegeflechte, und die Vorbereitung, an der die meisten scheitern, lange bevor die erste Strähne liegt.

Haltbarkeit von Make-up: drei Mechanismen, drei Gegenmaßnahmen
Talg löst, Schweiß schwemmt, Reibung trägt ab. Wer weiß, welcher Mechanismus wirkt, wählt anders, und braucht kein Fixierspray als Notlösung.

Lippen in der Höhensonne: die Stelle, die von zwei Seiten Strahlung bekommt
Direkt von oben, reflektiert vom Schnee von unten und niemand cremt sie ein. Lippenpflege ist im Alpenvorland kein Komfortprodukt.

UV-Schutz in Höhenlage: der Faktor auf der Tube ist eine Labornummer
Niemand trägt Labormengen auf. Wer versteht, wie Filter arbeiten und wovon der reale Schutz abhängt, trifft im Alpenvorland bessere Entscheidungen.
Männer-Grooming

Nassrasur: die Klinge schneidet nicht nur Haar
Jede Rasur ist auch ein mechanisches Peeling. Wer das weiß, legt den Termin anders, besonders wenn am nächsten Tag die Höhensonne wartet.

Scheitel, Wirbel, Ohren: die Kopfhaut ist die vergessene Hautstelle
Radweg an der Isar, Bergtour am Samstag, Biergarten am Abend. Bei kurzem Haar zeigt der Kopf stundenlang nach oben. Genau dorthin, wo es zählt.

Bartpflege bei Föhn: gepflegt wird der Bart, vergessen wird die Haut
Trockene Fallwinde, im Winter der Wechsel zwischen Kälte und Heizungsluft. Unter dem Bart liegt eine Haut, an die kaum etwas herankommt.
Nachhaltigkeit

Refill in der Luxuskosmetik: die Rechnung geht nur unter Bedingungen auf
In Bogenhausen werden Dinge behalten, nicht ersetzt. Das gilt für Mäntel und für Tiegel, aber Nachfüllen spart nur, wenn mehrere Faktoren stimmen.

Mineralische Filter und Naturkosmetik: ein echter Zielkonflikt
Im Glockenbachviertel ist Naturkosmetik Normalität, und die Berge sind eine Stunde entfernt. Höchster Schutzbedarf trifft strengsten Anspruch.

Clean Beauty: ein Begriff, den niemand definiert hat
Zwischen Maximilianstraße und den Concept Stores der Maxvorstadt stehen die Regale dicht. Je teurer das Regal, desto sicherer klingt das Versprechen.
